Newsarchiv Oper Frankfurt

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Deborah Polaski erkrankt

13.6.2008

Umbesetzung des Liederabends am 17. Juni 2008


Sehr geeehrte Damen und Herren,

krankheitsbedingt musste die renommierte Sopranistin Deborah Polaski ihren Liederabend am

Dienstag, dem 17. Juni 2008, um 20.00 Uhr im Opernhaus

absagen. Stattdessen steht nun eine Brahms-iade auf dem Programm, die aus Anlass des 175. Geburtstags des Komponisten Johannes Brahms (1833-1897) in diesem Jahr entstand.

Dargeboten wird sie von einem Quartett junger Sängerinnen und Sänger, bestehend aus Marlis Petersen (Sopran), Rebecca Martin (Mezzosopran), Markus Schäfer (Tenor) und Konrad Jarnot (Bariton). Am Flügel begleitet werden sie von Christoph Berner und Camillo Radicke.

Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.

Quelle : Oper Frankfurt


Startenor Joseph CALLEJA – Eine mediterrane Reise
Die Goldene Stimme Maltas singt in der Alten Oper Frankfurt

9.6.2008

14. Juni 2008, Großer Saal, Beginn 20.00 Uhr, Einlass 19.00 Uhr


Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni
Startenor Joseph CALLEJA
Quelle: Oper Frankfurt

Joseph Calleja, der mit dem jungen Pavarotti verglichen wird, gibt ein Konzert mit seiner Lebensgefährtin, der Sopranistin Tatiana Lisnic. Begleitet werden beide von dem maltesischen Pianisten und Dirigenten Brian Schembri mit Werken von Donizetti, Puccini, Verdi und Cilea. Special Guest wird die Gruppe Etnika mit einer Kostprobe klassischer traditioneller Musik aus der Mittelmeer-Region sein.

Die Konzert-Besucher können das kleine Inselreich im Mittelmeer an diesem Tag mit allen Sinnen erleben: maltesische Maler und Steinmetze stellen Ihre Werke aus. An Ständen werden maltesischer Wein, Bier und der Erfrischungs-Drink Kinnie mit leckeren Pastizzi – kleinen heißen Blätterteigrollen aus Erbsenmus – gereicht. Außerdem kann man sich über das Reiseziel Malta informieren. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Malta in Berlin. Die Stände und Kunstwerke erwarten die Besucher ab 19 Uhr. Außerdem kann sich das Publikum dort maltesisch-mediterran inspirieren lassen in der 25-minütigen Pause und nach dem Konzert.

Calleja, der in diesem Jahr in Deutschland nur noch in Mannheim (4. Juni) und Hannover (18. Juni) zu hören sein wird, gastierte zuletzt erfolgreich in Washington und Tokio und trat Ende April in einer bereits ausverkauften Konzertreihe mit Anna Netrebko im Wiener Konzerthaus auf.

Quelle : Oper Frankfurt


Wiederaufnahme von Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni 13. Juni 2008,

3.6.2008

Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni
Bildnachweis: Wolfgang Runkel) zeigt Bálint Szabó (Don Giovanni)

Don Giovanni
Bildnachweis: Wolfgang Runkel) zeigt Bálint Szabó (Don Giovanni) und im Hintergrund das Ensemble

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zur Wiederaufnahme von Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni am Freitag, dem 13. Juni 2008, um 19.30 Uhr ins Opernhaus Frankfurt ein.


Wiederaufnahme DON GIOVANNI

  • Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
  • Text von Lorenzo Da Ponte
  • In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Musikalische Leitung: Alejo Pérez
  • Inszenierung, Bühnenbild und Licht: Peter Mussbach
  • Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Saskia Bladt
  • Kostüme: Joachim Herzog
  • Dramaturgie: Veit Volkert
  • Chor: Alessandro Zuppardo
  • Don Giovanni: Bálint Szabó / Aris Argiris (21., 26., 28., 30. Juni 2008)
  • Il Commendatore: Gregory Frank
  • Donna Anna: Elza van den Heever
  • Don Ottavio: Daniel Behle
  • Donna Elvira: Barbara Zechmeister
  • Leporello: Magnus Baldvinsson
  • Masetto: Sungkon Kim
  • Zerlina: Juanita Lascarro / Elin Rombo (26., 28., 30. Juni 2008)


Die Inszenierung des Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) aus der Spielzeit 1994/95 stammt von Peter Mussbach und feierte am 27. November 1994 Premiere an der Oper Frankfurt. Nun wird die Erfolgsproduktion zum achten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich bei der ersten Vorstellung am 13. Juni 2008 um die fünfundsechzigste Aufführung handelt. Trotzdem ist dieser Don Giovanni noch lange nicht im Rentenalter angelangt, erfreut er sich doch nach wie vor großer Beliebtheit bei Publikum und Presse. So war etwa nach der letzten Wiederaufnahme zu lesen: „Die Inszenierung von Peter Mussbach, auf das Jahr 1994 zurückgehend, gehört zu den Rennern im Repertoire. Auch ästhetisch hat sie die Zeit schadlos überdauert.“

Zum Inhalt: Don Giovanni tötet im Duell den Komtur, Vater seiner jüngsten Eroberung Donna Anna, und kann unerkannt fliehen. Bedrängt von Donna Elvira, seiner zuvor verlassenen Geliebten, sowie der nach Rache dürstenden Donna Anna und ihrem Verlobten Don Ottavio, gelingt es dem Frauenhelden mit Hilfe seines Dieners Leporello dennoch, der jungen Bäuerin Marzelline nachzustellen und deren eifersüchtigen Bräutigam Masetto auszuschalten. Nach vielerlei Verwirrungen und Verwandlungen kommt es im Hause Don Giovannis zu einem höllischen Finale. Die Statue des Komturs erscheint zum Abendmahl und ermahnt Giovanni zur Umkehr. Dieser jedoch hat für die Versammelten nur Spott und Hohn übrig und wird schließlich zur Strafe von der Hölle verschlungen.

Die musikalische Leitung der Wiederaufnahme liegt bei dem argentinischen Dirigenten Alejo Pérez, der ein Aufbaustudium bei Peter Eötvös an der Musikhochschule Karlsruhe absolvierte und bevorzugt auf dem Gebiet der Neuen Musik tätig ist. Kürzlich war er an der Uraufführung von Eötvös’ Oper Lady Sarashina in Lyon beteiligt und dirigierte im Anschluss eine der Folgevorstellungen. Angeführt von Bálint Szabó (Don Giovanni) haben aus dem Ensemble zudem Gregory Frank (Il Commendatore) und Barbara Zechmeister (Donna Elvira) in dieser Produktion bereits gesungen. Gleichfalls vertraut mit der Inszenierung sind zwei weitere Ensemblemitglieder, wobei beide diesmal andere Partien übernehmen als zuvor: Magnus Baldvinsson wechselt erstmals vom Komtur zum Leporello und Juanita Lascarro von der Donna Elvira zur Zerlina. Neu besetzt aus dem Ensemble ist Daniel Behle (Don Ottavio) sowie als Gäste die südafrikanische Sopranistin Elza van den Heever (Donna Anna), die kürzlich mit der Giorgetta in Puccinis Il tabarro ein überragendes Hausdebüt vorlegte, und der südkoreanische Bassist Sungkon Kim, der in der kommenden Saison das Ensemble der Oper Frankfurt verstärken wird. Dies gilt auch für den Griechen Aris Arigiris, der in der Titelpartie mit Bálint Szabó alterniert. Elin Rombo, kürzlich als Corinna in Rossinis Die Reise nach Reims erfolgreich, übernimmt in einigen Vorstellungen die Partie der Zerlina.

Wiederaufnahme: Freitag, 13. Juni 2008, um 19.30 im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 18. (Oper für Familien, 18.00 Uhr), 21., 26., 28., 30. Juni 2008

Quelle : Oper Frankfurt


ZEITGENÖSSISCHES MUSIKTHEATER ZUM SAISONENDE - UNTER EIS VON JÖRN ARNECKE UND FALK RICHTER IM BOCKENHEIMER DEPOT

16.5.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur zwölften und letzten Premiere der Spielzeit 2007/08 an der Oper Frankfurt (bzw. zu einer Folgevorstellung) möchte ich Sie hiermit recht herzlich einladen:

Montag, 2. Juni 2008, um 20.00 Uhr im Bockenheimer Depot

john mark ainsley in der oper frankfurt
Bildnachweis: Wolfgang Runkel) zeigt Markus Brück (Paul Niemand; hinter dem Tisch stehend), Ensemble

john mark ainsley in der oper frankfurt
Bildnachweis: Wolfgang Runkel) zeigt Markus Brück (Paul Niemand; hinter dem Tisch stehend), Ensemble

Premiere UNTER EIS
Musiktheater von Jörn Arnecke (*1973)
Nach einem Stück von Falk Richter

Musikalische Leitung: Yuval Zorn
Inszenierung: Falk Richter
Bühnenbild: Alex Harb
Kostüme: Tina Kloempken
Dramaturgie: Thomas Fiedler
Licht: Frank Carsten Sander
Video: Meika Dresenkamp

Auftragswerk der RuhrTriennale / Kooperation mit der RuhrTriennale Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper Die Produktionen im Bockenheimer Depot werden gefördert durch Aventis Foundation

Für das Musiktheater Unter Eis von Jörn Arnecke (*1973) hat der Autor und Regisseur Falk Richter (*1969) sein 2004 unter gleichem Titel für die Berliner Schaubühne entstandenes Schauspiel als Libretto eingerichtet. Die Uraufführung des von der RuhrTriennale in Auftrag gegebenen Werkes fand am 28. September 2007 in der Jahrhunderthalle Bochum in Koproduktion mit der Oper Frankfurt statt.

Im Mittelpunkt dieser „Consulting-Oper“ steht der Unternehmensberater Paul Niemand, dem es mit fortschreitendem Alter immer schwerer fällt, sich in seiner von Effizienz geprägten, glatten Arbeitswelt gegen seine jüngeren Kollegen Karl Sonnenschein und Aurelius Glasenapp durchzusetzen. Beide gehen genau so souverän mit den nichtssagenden Worthülsen und den aus dem Englischen übernommenen und im Wirtschaftsleben üblichen Schlagwörtern um wie Paul Niemand am Anfang seiner Karriere. Inzwischen jedoch ist ihm, der sein ganzes bisheriges Leben lang die in ihm schlummernden künstlerischen Interessen unterdrückt hat, der Sinn seines Handelns abhanden gekommen. Und genau das wird ihm am Ende dieses sehr heutigen Musiktheaters zum Verhängnis...

„Man freut sich. Endlich mal keine Oper mit Mythen, Griechen, Römern, germanischen Göttern, verblasstem, mehr oder weniger historischem Personal. Sondern mit Dax-Menschen von heute, erfrischend gefühllosen Spekulanten, Abzockern, Börsenhaien. Typen, deren Geiz nicht nur geil ist, sondern auch noch singt. (...) Eine musikalische Farce, erfrischend zynisch, aber mit einem liebevollen Herzen. (...) Und sicher richtig für die koproduzierende Oper Frankfurt, wo mehr Top-Dog-Zielpublikum sitzt als im downgesizten Bochum.“ So urteilte Die Welt nach der Uraufführung im vorigen Jahr, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung befand: „Die opernidealtypische Verdichtung des Stücks wird unterstützt von der gleißnerisch-eingängigen Musik Arneckes, der sparsam, aber effektvoll alle derzeit handelsüblichen Mittel einsetzt, vom lockenden Naturhörnerruf bis hin zu Mikrotonalem und Geräuschhaftem, vom Obertongesang bis zum Rap.“

Jörn Arnecke ist in jüngster Zeit vor allem für die im Auftrag der Hamburgischen Staatsoper komponierten Musiktheater Das Fest im Meer (2003) und Butterfly Blues (2005) aufgefallen. Falk Richter gilt als einer der erfolgreichsten Autoren der jüngeren Generation. Seit 2006/07 ist er als Hausregisseur an der Berliner Schaubühne tätig, wo er u.a. Tschechows Drei Schwestern inszenierte. Shakespeares Julius Cäsar führte ihn ans Wiener Burgtheater und Webers Oper Der Freischütz zu den Salzburger Festspielen. An der Oper Frankfurt inszenierte er 2004 mit großem Erfolg Strauss’ Elektra und wird 2008/09 für Wagners Lohengrin an den Main zurückkehren. Der Bariton Markus Brück, seit 2001/02 Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, übernimmt die Partie des Paul Niemand, während Karl Sonnenschein und Aurelius Glasenapp von den Schauspielern André Szymanski und Thomas Wodianka verkörpert werden.

Premiere: Montag, 2. Juni 2008, um 20.00 Uhr im Bockenheimer Depot

Weitere Vorstellungen: 4., 6., 7. Juni 2008
   (Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 20.00 Uhr)

Quelle : Oper Frankfurt


KOOPERATION DER OPER FRANKFURT MIT DER STIFTUNG DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN HESSEN UND NASSAU WIRD FORTGESETZT

13.5.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

die EKHN Stiftung, die Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und die Oper Frankfurt setzen ihre im Jahr 2007 begonnenen Kooperation fort. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Finale, in deren Mittelpunkt die Frankfurter Neuinszenierung von Ludwig van Beethovens Fidelio steht, laden sie gemeinsam im Umfeld einer Aufführung der Produktion zu einem Gottesdienst und einem Vortrag ein, in denen die religiösen und theologischen Aspekte dieser Oper entfaltet werden sollen. Gestaltet werden Gottesdienst und Vortrag von Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker.

Die Premiere von Beethovens Fidelio findet statt am
Sonntag, dem 1. Juni 2008, um 18.00 Uhr im Opernhaus.

Weitere Vorstellungen sind am 4., 6., 12., 15., 20., 23. und 27. Juni 2008. Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr. Karten zum Preis von € 11 bis € 130 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise, die Premiere ausgenommen.

Der Gottesdienst zu Fidelio folgt am Sonntag, dem 8. Juni 2008, um 10.00 Uhr in der Frankfurter St. Katharinenkirche an der Hauptwache.

Unter dem Motto Des Menschen Freiheit und Gottes Gerechtigkeit wird Kirchenpräsident Steinacker Beethovens einzige Oper in den Mittelpunkt seines Gottesdienstes stellen. Ensemblemitglieder der Oper Frankfurt werden mit Arien aus dem Werk den Gottesdienst mitgestalten.

Der Vortrag mit Musikbeispielen zum Thema Über die Mystik des Augenblicks in Beethovens Oper „Fidelio“- Der Augenblick des Wunders und der Tigersinn des Bösen bildet den Abschluss am Dienstag, dem 10. Juni 2008, um 19.30 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen am 8. und 10. Juni 2008 ist frei. Kostenlose Tickets können an der Vorverkaufskasse der Städtischen Bühnen Frankfurt erworben werden.

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Steinacker ist seit 1993 Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Er wurde 1943 in Frankfurt geboren, studierte Theologie und Philosophie in Frankfurt, Marburg sowie Tübingen und promovierte über das Verhältnis des Philosophen Ernst Bloch zur Mystik. Steinacker war Pfarrer und Dozent für systematische Theologie in Wuppertal und ist bis heute Honorarprofessor in Marburg. Im Juni 2000 verlieh ihm die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main die Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um die wissenschaftliche Theologie im Raum von Universität und Kirche. Er beschäftigt sich intensiv mit der theologischen Tiefendimension von Opern. 2008 sind seine Forschungen zum Thema Richard Wagner und die Religion als Buch erschienen, in der auch sein Vortrag in der Frankfurter Oper aus dem Jahr 2007 enthalten ist.

Oper Frankfurt - Untermainanlage 11, 60311 Frankfurt am Main
EKHN - Stiftung Paulusplatz 1, 64285 Darmstadt

Quelle : Oper Frankfurt


Umbesetzungen bei Pintschers "L'espace dernier" und Beethovens "Fidelio"

6.5.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich der konzertanten Aufführung von Matthias Pintschers L'espace dernier (Deutsche Erstaufführung) der Oper Frankfurt in Koproduktion mit der Alten Oper Frankfurt und Köln Musik am Samstag, dem 17. Mai 2008, um 19.00 Uhr in der Alten Oper Frankfurt wird Anu Komsi statt der erkrankten Marisol Montalvo die Sopranpartie übernehmen. Anu Komsi war u.a. im November 2007 in George Benjamins Into the Little Hill im Bockenheimer Depot zu erleben.

Gleichfalls erkrankt ist Christina Paulhofer, Regisseurin der Frankfurter Neuinszenierung von Beethovens Fidelio, die am Sonntag, dem 1. Juni 2008, um 18.00 Uhr im Opernhaus Premiere feiern wird. Daher wird Alex Harb, von dem das Bühnenbild dieser Produktion stammt, nun auch die Regie übernehmen. Alex Harb gehört zu den langjährigen Mitarbeitern von Christina Paulhofer und hat in enger Zusammenarbeit mit ihr das Konzept dieser Neuinszenierung erstellt.

Quelle : Oper Frankfurt


Wiederaufnahme von Verdis "La Traviata"

21.4.2008
  • john mark ainsley in der oper frankfurtLA TRAVIATA
  • Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi
  • Libretto von Francesco Maria Piave
  • Nach dem Drama La dame aux camélias von Alexandre Dumas d.J.
  • In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

  • Musikalische Leitung: Hartmut Keil
  • Inszenierung: Axel Corti †
  • Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
  • Bühnenbild: Bert Kistner
  • Kostüme: Gaby Frey
  • Dramaturgie: Urs Leicht
  • Licht: Olaf Winter
  • Chor: Alessandro Zuppardo
  • Choreographie: David Kern

  • Violetta Valéry: Susanne Bernhard / Juanita Lascarro (21, 31. Mai 2008)
  • Flora Bervoix: Paula Murrihy
  • Alfredo Germont: Yves Saelens
  • Giorgio Germont: Željko Lucic
  • Gastone: Michael McCown
  • Barone Douphol: Franz Mayer
  • Marchese d’Obigny: Dietrich Volle
  • Dottore Grenvil: Soon-Won Kang
  • u.a.

john mark ainsley in der oper frankfurtStatt Macbeth von Giuseppe Verdi (1813-1901) steht in Abänderung des ursprünglich geplanten Spielplans nun La Traviata vom gleichen Komponisten auf dem Monatsprogramm der Oper Frankfurt.

Für den Regisseur Axel Corti (1933-1993), der sich in seinen Filmen immer wieder mit dem Faschismus auseinander setzte und wiederholt das Schicksal von Emigranten gestaltete, stand Verdis Meisterwerk von Anfang an nicht im luftleeren Raum einer modernen Vergnügungsgesellschaft. Cortis Inszenierung aus der Spielzeit 1991/92, die nun zum zehnten Mal wiederaufgenommen wird, transportiert Francesco Maria Piaves Melodramma um „die vom Weg Abgekommene“ in das von der Hitler-Armee besetzte Paris der frühen vierziger Jahre.

Die Wiederaufnahme-Besetzung der Oper, welche die unmögliche Liebe der leichtlebigen Violetta zu Alfredo – einem Sohn aus gutem Hause – zum Inhalt hat, weist eine Reihe neuer Namen auf, die sich nun erstmals in der 89. Vorstellung dieser Frankfurter Erfolgsproduktion präsentieren: Die Sopranistin Susanne Bernhard gibt mit der Partie der Violetta gleichzeitig auch ihr Hausdebüt. Sie wurde an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt München ausgebildet und 2000 an das Theater Kiel engagiert, dem sie inzwischen als Gast verbunden ist. Dort sang sie neben Violetta u.a. auch Sophie in Strauss’ Der Rosenkavalier und Musetta in Puccinis La Bohème. In Frankfurt alterniert sie mit Ensemblemitglied Juanita Lascarro, welche die Partie hier in der Vergangenheit bereits verkörpert hat. Erstmals besetzt in dieser Produktion, wenngleich in Frankfurt kein Unbekannter, ist der belgische Tenor Yves Saelens als Alfredo. Er war am Main neben seiner internationalen Tätigkeit bisher als Ferrando in Mozarts Così fan tutte, Gernando in Haydns L'isola disabitata, Alwa in Bergs Lulu, Stewa in Janáceks Jenufa, Belfiore in Rossinis Il viaggio a Reims sowie kürzlich als Guido Bardi in Zemlinkys Eine florentinische Tragödie zu erleben. Die Irin Paula Murrihy, welche hier im April 2008 ihr Hausdebüt als Zweite Dame in Mozarts Zauberflöte gab, singt zum ersten Mal in dieser Inszenierung die Partie der Flora. Aus dem Ensemble ist erstmals Dietrich Volle als Marchese d’Obigny zu erleben. Alle weiteren Partien sind mit Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt besetzt, welche mit dieser Produktion bereits vertraut sind – angeführt von Publikumsliebling Željko Lucic als Giorgio Germont, seiner letzten Frankfurter Partie in dieser Saison, bevor er ab der kommenden Spielzeit nunmehr freiberuflich arbeiten wird. Am Pult des Frankfurter Museumsorchesters steht zum ersten Mal bei diesem Werk Solorepetitor Hartmut Keil, der hier kürzlich auch die Wiederaufnahme von Rimski-Korsakows Die Zarenbraut musikalisch leitete.

Wiederaufnahme:
Freitag, 2. Mai 2008, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen:
4., 10., 21., 31. Mai 2008
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Quelle : Oper Frankfurt


TENOR JOHN MARK AINSLEY BESTREITET SECHSTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2007/08

17.4.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

der sechste Liederabend der Spielzeit 2007/08 wird bestritten von dem englischen Tenor John Mark Ainsley am

Dienstag, dem 29. April 2008, um 20.00 Uhr im Opernhaus.

john mark ainsley in der oper frankfurtZu dieser Veranstaltung lade ich Sie hiermit herzlich ein.

John Mark Ainsley gilt als einer der profiliertesten Sänger Großbritanniens. Gefeiert wurde er als Monteverdis Orfeo an der Bayerischen Staatsoper in München und an der English National Opera in London, gefolgt von der Uraufführung von Henzes L’Upupa bei den Salzburger Festspielen. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die Vielseitigkeit des Tenors. An der Oper Frankfurt konnte er vor allem als Interpret der Opernpartien Benjamin Brittens überragende Erfolge feiern, darunter als Wahnsinnige Frau in Curlew River im Bockenheimer Depot und kürzlich als Kapitän Vere in Richard Jones’ stark akklamierter Neuinszenierung von Billy Budd.

Anlässlich seines Frankfurter Liederabends präsentiert John Mark Ainsley, am Flügel begleitet von Roger Vignoles, Lieder von Benjamin Britten, Henry Purcell, Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Loewe sowie Clara und Robert Schumann.

Weitere Liederabend-Termine in dieser Spielzeit:
Anja Harteros, Sopran 13. Mai 2008
Deborah Polaski, Sopran 17. Juni 2008

Quelle : Oper Frankfurt
Bildnachweis: Agentur


EIN TAG FÜR DIE FREIHEIT - AMNESTY INTERNATIONAL MEETS OPER FRANKFURT IM RAHMEN DER VERANSTALTUNGREIHE FINALE

AMNESTY INTERNATIONAL MEETS OPER FRANKFURTSehr geehrte Damen und Herren,
unter dem Titel Finale werden künftig an der Oper Frankfurt die letzten vier Wochen einer Spielzeit von einer besonderen Programmgestaltung geprägt. Dies können entweder thematische Schwerpunkte sein, Gala-Besetzungen, Zusatzveranstaltungen oder sonstige hervorgehobene Specials. Während des Zeitraums vom 1. bis 30. Juni 2008 bildet nun in dieser Saison die Neuproduktion von Ludwig van Beethovens Fidelio (Premiere am 1. Juni 2008) den thematischen Ausgangspunkt für weitere Programm-Angebote im Rahmen dieser neuen Veranstaltungsreihe. In Beethovens einzigem Werk für die Opernbühne geht es um den politischen Gefangenen Florestan, der von seiner Frau Leonore aus dem Gefängnis befreit wird. Als Mann verkleidet, leitet sie damit unter dem Namen Fidelio den Sturz von Florestans politischem Gegner Don Pizarro ein.

Vor diesem Hintergrund ist der Tag für die Freiheit unter dem Motto Amnesty International meets Oper Frankfurt konzipiert, der am

Sonntag, dem 15. Juni 2008, von 11.00 bis ca. 18.00 Uhr
in den Foyers im Opernhaus und auf dem Willy-Brandt-Platz


stattfindet.

Zu den Programmpunkten gehören um 11.00 Uhr die Lesung des kubanischen Autors und Journalisten Carlos a. Aguilera und ab 16.15 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Folter im westlichen Rechtsstaat“ unter der Leitung von Rüdiger Maack (WDR) im Chagallsaal. Um 15.00 Uhr zeigt die freie Frankfurter Theatergruppe teAtrum VII / FH Frankfurt eine Theaterperformance von Sandra Inhofer und Peter Kapp in der Inszenierung von Sascha Weipert im Holzfoyer. Dort singt um 12.10 und 13.30 Uhr der Chor „Entrüstet Euch“ Lieder zum Thema Menschenrechte. Dazwischen beleuchten um 12:50 Uhr die Dramaturgen der Oper Frankfurt anhand ausgewählter Werke der Opernliteratur, wie präsent die Thematik der Menschenrechtsverletzung auch auf der Musiktheaterbühne ist. Ab ca. 18.45 Uhr ist ein Auftritt des Straßentheaters Antagon auf dem Willy-Brandt-Platz geplant. Zudem runden eine Ballonaktion der international bekannten iranischen Künstlerin Parastou Forouhar, eine Ausstellung mit dem Titel „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, der Verkauf von Kunsthandwerk zum Thema Menschenrechte im Opernhaus sowie die Präsentation einer Menschenrechtswaage auf dem Willy-Brandt-Platz das Programm ab.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) existiert seit 1961 und ist Trägerin des Friedensnobelpreises. Die Non-Profit-Organisation setzt sich weltweit für Menschenrechte ein und arbeitet an der Basis mit zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern. AI in Frankfurt besteht seit über dreißig Jahren. Zurzeit gibt es in der Main-Metropole ca. 400 Amnesty-Mitglieder jeden Alters, die in 17 Gruppen organisiert sind. Grundlage der AI-Arbeit sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und andere Menschenrechtsdokumente, wie beispielsweise der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte. AI recherchiert Menschenrechtsverletzungen, betreibt Öffentlichkeitsarbeit und organisiert beispielsweise Brief- und Unterschriftenaktionen in Fällen von Folter und drohender Todesstrafe.

Quelle : Oper Frankfurt
Bildnachweis: www.goldmund-ev.de / Thorsten Haus / Sabine Bartels


Opernhaus Frankfurt

Auswirkungen des Warnstreiks bei den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main am Donnerstag, 06. März 2008


Frankfurt, 5. März 2008

ver:di hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Frankfurt für morgen zu einem ganztägigen Streik aufgerufen.

Da die Städtischen Bühnen Frankfurt davon ausgehen, hiervon auch betroffen zu sein, wurden vorsorglich folgende Entscheidungen getroffen:

Die für Donnertag, 6. März vorgesehene Vorstellung der „Tosca“ wird konzertant zur Aufführung gebracht.v Wer diese konzertante Vorstellung nicht besuchen möchte, kann ab Freitag dieser Woche die Karten in eine andere Vorstellung tauschen oder sich das Geld zurückerstatten lassen.

Die Vorstellungen „Sommergäste“ im Großen Haus und „Transporter“ im Kleinen Haus von schauspielfrankfurt werden leider ausfallen müssen.

Gekaufte Tickets können ebenfalls ab Freitag in eine andere Vorstellung umgetauscht werden oder auf Wunsch wird das Geld zurückerstattet.

Die Premiere von „Das Schloss“ (Beginn um 20:15 Uhr) in der Schmidtstrasse wird stattfinden.

Die Vorverkaufskasse und das Abonnementbüro am Willy-Brandt-Platz werden am Donnerstag wegen des Streiks geschlossen bleiben. Das gilt auch für die Abendkassen, d.h. für die Veranstaltungen im Opernhaus und in der schmidtstrasse können keine Karten am Abend erworben werden, es sei denn, sie waren vorbestellt.

Informationen zum Spielplan der Oper Frankfurt »


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